Saubere Sache
Abgase zählen zu den gefährlichsten Bestandteilen des Feinstaubs. Nur wenn auch die Messverfahren dem technischen Fortschritt angepasst werden, besteht eine echte Chance, Partikelemissionen langfristig drastisch zu senken.
Mit dem MET 6.1, dem Benzinabgastester aus der MET-Serie ist MAHA eine solche Entwicklung gelungen, was auch die kürzlich erhaltene Zulassung durch die PTB (Physikalisch Technische Bundesanstalt) belegt.
Die Abnahme beinhaltet auch die Prüfung gemäß den europäischen MID- (Measurement Instrument Directive) Richtlinien. Das bedeutet, dass die Abgasanalysatoren des Typs MET 6.1 in allen europäischen Staaten zur offiziellen Abgasuntersuchung eingesetzt werden können. Voraussetzung dabei ist die Einhaltung länderspezifischer Anforderungen an die Software hinsichtlich Prüfablauf und Dokumentation.
Das geringe Gewicht des MET 6.1 und die kompakte Bauweise machen ihn in höchstem Maße geeignet für die stationäre Verwendung. Durch die Möglichkeit der Bedienung über das Fahrzeugbordnetz ist er auch ideales Werkzeug für den mobilen Einsatz. Das kabellose OBD-Modul (MAHA Wireless OBD) sichert die äußerst komfortable Anwendung. Über eine LAN-Schnittstelle wird das MET 6.1 an einen handelsüblichen PC angeschlossen, optional ist eine kabellose W-LAN Schnittstelle erhältlich.
Das MET 6.1 erfüllt die höchste Genauigkeitsklasse 0 nach OIML. Einfache Zugänglichkeit der Wartungsklappen und das innovative System der Filteranordnung sind wesentliche Basics für die enorme Wartungsfreundlichkeit des MET 6.1. Mit der neuen patentierten Abgassonde mit Klemmbefestigung und dem neuen, platzsparenden und preisgünstigen Fahrwagen sind wesentliche Aspekte der neuen Gerätegeneration erfüllt.
Und darin besteht ein ganz besonderer Kundennutzen: MAHA-Kunden, die bereits ein Diesel-Opazimeter des Typs MAHA MDO 2 LON besitzen, können ihr vorhandenes Opazimeter mit dem neuen 4/5 Gastester MET 6.1 kombinieren. Damit besitzt der Kunde einen Kombitester mit neuester Benzin-Abgasmesstechnik.
Die neue Abgasmessgeräte-Generation von MAHA umfasst selbstverständlich auch einen Diesel-Abgasmesstester MET 6.2 bzw. einen Kombitester MET 6.3. Im Bereich der Diesel-Abgasmesstechnik setzt MAHA auf die moderne und hochgenaue Laser-Streulicht-Messtechnik, da moderne Dieselmotoren mit Direkteinspritzsystemen extrem kleine Rußpartikel emittieren. Mit dieser Messtechnik wird es möglich, Partikel, die größer als 70 nm sind, mittels Laserstrahl im Abgasstrom zu erkennen und zu ermitteln.
Für ein herkömmliches Opazimeter ist es nicht möglich, diese kleinen Partikel vollständig zu erfassen. Somit kann ein solches Opazimeter auch nicht für die exakte Prüfung des Abgasverhaltens eingesetzt werden.
Da er Trübungswert (m-1) und Partikelkonzentration (mg/m3) messen kann, ist der MET 6.3 sowohl für die AU als auch zum Prüfen von Partikelfiltern geeignet.
Grenzen der derzeitigen Opazimeter liegen bei +/- 0,3 m-1. Das bedeutet, dass z.B. bei einem Messergebnis von 0,5 m-1 das Gerät auch 0,2 oder 0,8 m-1 anzeigen darf! Nachdem nun aber die Grenzwerte auf den Plakettenwert (z.B. 0,5 m-1) gesenkt wurden, sind diese Fehlergrenzen nicht ausreichend. Nur eine neue, wesentlich sensiblere Messtechnik – wie das Opazimeter der zweiten Generation von MAHA – kann diese erforderliche Genauigkeit leisten.
Diese neue Gerätegeneration kann auch optimal zur Messung an älteren Fahrzeugen mit hohem Partikelausstoß eingesetzt werden.
Die Diesel-Abgasmesstechnik mit Laser-Streulicht-Verfahren ist bereits verfügbar, der Einsatz als AU-Dieselopazimeter der neuen Generation setzt jedoch die Abnahme durch die PTB voraus.
Für die gesamte Abgasserie von MAHA ist die PTB-Zulassung beantragt. Die Zulassung für Opazimeter II, MET 6.2 und Kombitester MET 6.3 wird für das 4. Quartal 2011 erwartet.
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